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Es gefällt allen, ein eigenes Gemälde zu haben. Ein Gemälde ist mehr als nur ein
dekorativer Gegenstand im Heim, es ist auch ein Symbol für die Freiheit der Wahl. Wir wählen ein Gemälde
entsprechend dem speziellen Gefühl, das es uns gibt.
Ein Gemälde ist wie Musik, es schafft eine Atmosphäre. Es gibt unserem Alltag Farbe,
es ist eine Art unseren eigenen einzigartigen Lebensstil zu wählen und uns selbst darzustellen.
Um die SchÖnheit eines Gemäldes hervorzuheben, wählen wir einen Rahmen als einen
integrierten Bestandteil des Gemäldes. Ein Rahmen muss richtig gewählt werden, denn es ist so wichtig
wie das Gemälde selbst. Es kann unser Gefühl auf dramatische Art beeinflussen, manchmal zum Guten manchmal
zum Schlechten.
Allgemein betrachtet kÖnnen wir Rahmen in zwei Kategorien einteilen. Die eine ist ein
Kontraststil, der zweite ein harmonisierender Stil. Wählen wir einen Kontraststil, versuchen wir eine
dominante Kombination zwischen Rahmen und Gemälde. Der Rahmen spielt eine wichtig Rolle in der
Gesamtwirkung des Gemäldes, während wir beim harmonisierenden Stil eine ähnliche Rahmenfarbe wählen,
wie die dominierende Farbe des Gemäldes. In diesem Fall achtet der Betrachter mehr auf das Bild als auf
den Rahmen.
In den letzten Jahren entwickelte sich ein neuer Stil, der dabei ist populärer zu werden, als der
klassische Rahmen. Der neue Stil ist der Keilrahmen oder „rahmenlos“. Bei diesem Stil wird die
Leinwand gedehnt und um einen einfachen Holzrahmen herum gewickelt und befestigt. Die Leinwand
bedeckt den ganzen Holzrahmen und es sieht aus, als sei das Gemälde dreidimensional. Die Dicke des
Holzes verändert den Eindruck des Gemäldes. Es macht einen großen Unterschied, ob wir einen dicken
oder einen dünnen Rahmen wählen. Auch wenn es sich seltsam anhÖren mag, haben Forschungen gezeigt,
dass ein dickerer Holzrahmen das Gemälde teurer erscheinen lässt.
Der klassische Rahmen besteht in Wirklichkeit aus zwei unabhängigen Rahmen. Ein
innerer Rahmen, auf den die Leinwand aufgezogen wird, und ein äußerer Rahmen, als Dekoration.
Die beiden Rahmen sind durch Schrauben oder Nagelstifte miteinander verbunden und bilden eine stabile
Struktur für das Gemälde. Die Spannqualität ist sehr wichtig. Wird nicht richtig aufgespannt, wird die
Leinwand lose und das Gemälde verliert einige Effekte.
Der Keilrahmen wird normalerweise von jungen Leuten gewählt und wird Öfter bei
moderner Kunst als bei Gemälden im klassischen Stil gewählt. Es gibt zwei Hauptgründe einen Keilrahmen
zu verwenden. Der erste Grund ist der Preis, der viel geringer ist, als ein klassischer Rahmen. Der
zweite ist das Gewicht, das viel geringer ist verglichen mit anderen Rahmungsarten. Der Nachteil von
Keilrahmen ist, dass sie nur bei Öl- und Acrylgemälden verwendet werden kÖnnen. Dies sind die beiden
Hauptstile bei denen das Gemälde auf eine Leinwand gemalt wird, die zwischen Holz aufgespannt werden
kann. Bilder mit Wasserfarben, Holzkohle, Bleistiftzeichungen und Pastellgemälde werden normalerweise
auf unterschiedliche Arten von Papier gemalt.
Für all vier Malstile gilt: Bilder mit Wasserfarben gemalt, Kohle- und
Bleistiftzeichnungen und Pastellgemälde haben einen großen Unterschied zu Öl- und Acrylgemälden.
Sie alle brauchen einen Rahmen mit einem Schutzglas. Diese Medien sind viel empfindlicher gehen
Sonneneinstrahlung, Sauerstoff und menschliche Berührung. Und obwohl einiger Maler diese Gemälde
mit einem versiegelnden Schutzschicht besprühen, müssen diese Medien mit mehr Vorsicht als die andern
behandelt werden.
Dank der Technologie kÖnnen wir inzwischen die Gemälde besser mit einem Glasimitat
als richtigem Glas schützen. Die Vorteile dieser Materialien sind der geringere Preis und eine
Verringerung der Gefahr, dass das Glas bricht und das Gemälde beschädigt. Ein weiterer Vorteil ist
das Gewicht, denn das Glasimitat wiegt viel weniger als wirkliches Glas. Und noch ein anderer Vorteil
ist, dass man fast keine Reflexion hat, wenn man das Gemälde betrachtet, während man bei richtigem Glas
mehr Reflexionen als Gemälde sieht.
Wie dem auch sei, es gibt zwei Nachteile des Glasimitates. Der erste ist, dass es
leicht zerkratzt wird. Der zweite ist, dass bei großen Bildern (über 60 x 90 cm) die Oberfläche nicht
mehr so plan ist wie bei Glas, was beim Betrachen den Eindruck einer gewellten Oberfläche geben kann.
In den letzten paar Jahren entstanden ein paar Firmen, die Kundenwunsch-Gemälde
herstellen. Dieser einmalige Service ermÖglicht es uns unsere eigenen Meisterwerke zu schaffen,
indem wir jedes Objekt, das uns gefällt, malen lassen kÖnnen. Der Vorgang ist sehr einfach. Sie
schicken einfach ein digitales Foto an eine der Firmen, die diesen Service anbietet. Sie reichen es
an den Künstler weiter, der es nach Ihren Bedürfnissen malt. Wenn das Gemälde fertig ist, erhalten
Sie es durch die Post (mit oder ohne Rahmen). Dieser Service nennt sich „Gemälde von einem Foto“.
Dieser neue Service ermÖglicht es uns einfach unseren Lebensstil zu schaffen, so wie wir es wollen.
Jedoch verlangt es von uns eine wichtige Rolle bei der Wahl des Objektes, dem Malstil und dem Rahmen
zu spielen.
Schlussworte: Gemälde und Rahmen bringen Farbe und Freude in unser Leben. Manchmal
wählen wir ein Porträt unserer Familie, manchmal ein Tier, manchmal eine schÖne Landschaft und manchmal
etwas Abstraktes. Was immer wir wählen, wir müssen mit bedacht wählen. Wir müssen die Gesamtwirkung der
Kombination von Rahmen und Bild beachten. Ein richtig gerahmtes Gemälde gibt uns Freude für viele Jahre,
und deshalb sollten wir das für uns Richtige wählen.
Denken Sie daran, richtige Kunst ist nicht nur für reiche Menschen, Sie gehÖrt jedem
einzelnen von uns!
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